Taron im XXL Test - - 1
Phantasialand: Taron in Klugheim - der XXL Check

Bin ich immer nur der, der auf die Taschen aufpasst?

Es ist gerade mal zwei Jahre her – am 30.06.2016 eröffnete Taron in Klugheim. Das Phantasialand baute eine komplett neue Welt. Natürlich mussten wir mit der Familie das gesehen haben – und auch fahren. Aber vor zwei Jahren war ich einfach noch nicht so weit.

Wie ich in meinem Startbeitrag (zu Dick für die Achterbahn) geschrieben habe, lagen satte 147KG auf der Tachonadel der Waage an. Es war gar nicht daran zu denken, ob ich überhaupt versuchen sollte auf Taron einen Platz zu finden. Deshalb war es wie so oft – Papa passt auf die Taschen auf, währen die Kinder mit Mama fahren. Zwei Jahre später – also 2018 war wieder Saisoneröffnung und nach meinem Krankenhaus Aufenthalt dachte ich – okay… jetzt probierst Du es !

Versuch - macht Klug!

Im März fuhren wir wieder nach Brühl. Frohen Mutes versuchte ich es also. Die knappe Stunde in der Queue-Line war erträglich, denn die Vorfreude stieg von Meter zu Meter. Kurz bevor es dann zu den Reihen der Sitze ging, schlug das Herz bis an den Hals. Ich stieg in die Reihe ein und nahm Platz.

Der Schließbügel kommt von Oben herunter und Du steckst die Arme hindurch. Dann hast Du ein kleinen “Tisch” vor Deinem Bauch. Und genau hier war die “Knautschzone”. Die Operator waren “nett” und versuchten beherzt zu drücken. Doch die Freigabe blieb aus. Schnell den Platz gewechselt und von rechts auf links gewechselt. Dann das gleiche nochmal. Die Freigabe – blieb aus:(

“Es hat nicht sollen sein!”

Nimm Dir die Zeit die du brauchst

Nun ja, der März war ja noch Saison Anfang und ich schwor mir: “Diese Saison fährst Du das Ding!” So zogen weitere 6 Monate ins Land. Inzwischen bin ich auch schon andere Bahnen erfolgreich gefahren – wie “Gold Rush”. Da dachte ich mir – ich versuche es noch einmal. Zum Ende der Sommerferien waren meine Kinder mit dem JRK (JugendRotKreuz) ins Phantasialand gefahren, deren Tour ich begleiten durfte. Voller Elan stellte ich mich also erneut an. Inzwischen rutsche mir jede Hose ohne Gürtel und ich wusste, mein Bauchumfang war im Gürtel “letztes Loch”. Das muss doch passen. Also wieder – Arme Hoch und Bügel runter. Argh… der Operator schaute und meinte “Lass uns noch mal wechseln”. Ich wechselte von rechts nach Links – und auf ein mal: da gings!

Der "unendliche" Schub

Es war soweit. Ich sah aus dem Augenwinkel wie der Operator die Abfahrbereitschaft drückte und im Controll gingen die Daumen beide nach oben! Taron setze sich in Bewegung. Langsam glitt er auf die Startgerade. Noch ein kleiner Moment und es drückte mich unter Formel1 Sound tief in den Sitz! Der nicht endende Schub brachte uns hinauf in den First Drop! Eine Fahrt bei der man gar nicht meint dass sie jemals aufhören würde. Dann entspannt sich der Körper ein wenig und man denkt okay.. das war eine geile Fahrt. Taron jedoch, setzt noch mal zum Endspurt an. Ein weiteres Mal wird heftig beschleunigt und es presst dich erneut in den Sitz. Die engen Kurven die Klugheim eben zu Klugheim machen sind phänomenal. Aber was schreibe ich … fahre Taron doch selber einmal

Solltest Du den Einstieg zum Thema verpasst haben, dann wird einen Blick auf den ersten Blogbeitrag dieser Serie » “Zu dick für die Achterbahn?

Taron im XXL Check

Eine knappe Sache! Aber GESCHAFFT !
XXL CHECK

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