Mirco, das Geburtstagskind

Es war mein 35. Geburtstag – wurde ja auch mal Zeit; quasi „Bergfest“… Ab jetzt bin ich nicht mehr Mitte 30, sondern auf dem Weg zur 40.

Ein schöner Tag sollte es werden und wurde es auch. Wir planten noch Abends, was wir denn an diesem schönen Sonntag machen können. Dem Cachefieber verfallen kam also selbiges in Frage. Doch welcher Cache… der „Tradi an der Leitplanke“? Nein. Ich bemühte also unser „GSAK“ Tool und fand einen „besonderen“ Cache… was ihn besonders machte? Naja.. er hatte über 1200 Empfehlungen (Favoriten Punkte) und lag damit im Umkreis von ca. 50km schon mal an Platz 1 der Caches. „Der kleine Bergmechaniker“ (GC24CW9) heißt er und liegt auf der Lipper Halde in Marl. Die Strecke von 6.6 km haben wir mit den Kids in 5.5h absolviert 😉

Also wenn man mal wissen möchte das Caches ausmacht… so ein Cache zeigt es an JEDER Station. Handwerkliche Highlights die jeden Schlosser erblassen lassen. Ich würde am liebsten alle Bilder zeigen – aber das verdirbt den Spass. Aber wir berichten jetzt von einigen Stationen. Wer es nicht lesen möchte, sollten nach unten Springen…

[Überpringen]

Zecken und Mücken Schutz! Der Bergmechaniker hat den Ruf nicht umsonst. Wir starten am Parkplatz und gehen zur ersten Station. Der Hint ist von Kiara schnell ausgemacht. Eine nette Idee, die uns schmunzeln lässt. Es geht zur Station 2. Irgendwie habe ich mich schnell auf ein Objekt dort eingeschossen – weiß aber nicht wo da verdorrich noch mal der Hint ist. Wir sind noch nicht „in Fahrt“ und ich rufe kurzerhand unseren Dauer TJ an. Dieser entfernt uns/mir die Tomaten auf den Augen, reibt den Frühtau weg und zack… ein Vöglein zeigt uns den weiteren Weg. Als nächstes nehmen wir die Wertung des Caches 3.5 ein wenig zu ernst. Nach dem wir im Accarde Modus den Berg erklummen haben sehen wir weiter unten doch noch einen Weg parallel verlaufen; nur eben ohne 1.2m hohe Begrünung. Terrain 3.5 Also wieder runter. Nun läufts aber. An Station 3 angekommen, werden wir zwar schnell fündig, aber das Rätsel hält uns auf. Wir haben nach ca. 30 Minuten mit Wahrscheinlichkeit-Theorien weiter gemacht, bis eine Sinnvolle KO heraus kam. Wurde auch Zeit, denn wir wurden schon von einer Truppe eingeholt. Nun wollen wir Richtung Station 4 und machen eine kleine Pause, denn die einholende Truppe hatte das Rätsel von Station 3 wohl schnell gelöst und flog quasi an uns vorbei. Nun war es Zeit das auch wir die Station 4 suchten; das ging dank Kiara wieder fix. Unterdessen stieß eine weitere Nachfolgergruppe zu uns. Im kurzen Small-Talk hieß es dann „Clanfamily!?“ – „Wir haben uns doch schon mal getroffen!“. WOW! Das hätten wir nicht gemerkt 😉 Die junge Hundedame IVY leuchtete und mit ihren blauen Augen an und Sitka wie auch Kiara hatten für einen Moment ein anderes Hobby und planten schon die Weichnachts-Geschenkliste. Station 5 folgte – vorbekannter Maßen wussten wir schon: die wird „fies“. Wir rätseln weiter... Wir rätselten wieder Minuten lang. Langeweile kam bei den Kindern auf. Dann durfte Papa mal ran. Auch hier erstmal keine Idee. Leicht demotiviert wollten wir schon die 300m Umweg zum „Hinweis“ in Kauf nehmen, als ich die Lösung dann Plötzlich „in der Hand“ hatte. Den richtigen Dreh muss man haben 😉 Station 6 wurde suverän genommen. Station 7 eigentlich auch nach kurzer Knobellei. Anastasia war sehr darin vertieft, Papa machte ein paar Fotos und die Kids spielten ein wenig. Doch dann ein kleiner Unfall. Kiara gab wenig später zu, dass die verschwundene Dose für die Schauben ganz zufällig in das große schwarze Loch gefallen ist 🙁 – oh nein! Wir haben die Station versenkt! Aber gut, es war noch alles machbar. Wir hinterließen erstmal einen Zettel mit der Anzahl der Schauben und merkten uns  sofort zu Hause eine Info an die Owner zu senden. (Am nächsten Tag wurde die Station vom Owner geprüft und das Döschen konnte geborgen werden) Das Gipfelkreuz Station 8 war gar nicht so schwierig, nur der Weg konnte trotz hinweis zunächst nicht wirklich schnell gefunden werden. Dazu noch ein Pärchen, dass auf der Wiese saß und uns in die andere Richtung deutete. Wir haben uns von unserem Cacherbauch leiten lassen; war ne gute Idee. Etwas abgelegen Station 9. Moment mal. Das ist DIE STATION! 9!… Es ist der Wahnsinn, was manch einer in seinem Keller beim Basteln so hervorbringt. Auf zum Finale! Leider könne wir  keine Details nennen, aber es ist bemerkenswert. Auch Station 10 war handwerklich gut gearbeitet. Ein wenig Logik und der richtige Dreh brachte uns zur 11. Dort gab es eine Gedenktafel für eine alte Station und die Final-Koordinaten. Das Finale liegt wirklich abseits. Per Zufall kommt da keiner vorbei. Die Technik hier brachte allen von uns ein „bohr ey“ hervor. Toll !! Das ist CACHING wie es sein sollte.

Wir hoffen und wünschen uns, dass a) es mehr solcher Caches geben würde und b) dieser Cache noch lange „lebt“.


Ballon Landung Aber der Tag war ja noch nicht vorbei. Nach dem wir uns am goldenen „M“ noch ein Abendbrot besorgt hatten ging es auch nach Hause. Kaum waren wir im Raum Hünxe-Bruckhausen, sahen wir viele Heißluft-Ballons am Himmel, wie diese auch bald zur Landung ansetzen müssten. An der großen Kreuzung wartete auch schon ein Abholer mit Anhänger. Da dachten wir spontan – da hängen wir uns hinten dran. Wir folgten also diesem Fahrzeug bis zu einem der vielen Acker. Letztendlich war auch ein Landeplatz gefunden. Das Team „www.moersballon.de“ landete gegen 19:20 Uhr. Wir durften einfach mal „dabei“ bleiben. Der riesige Ballon wurde erstmal per Abschleppseil aus dem Maisfeld geholt und nahe zur Strasse gebracht. Ein junges Pärchen war mit dem Piloten und seinem Adjudanten an Bord in der Gondel. Gestartet sind sie in Moers, im Zuges des Moerser Ballon Festival 2012. Noch nen bissel ran ;) Die junge Dame schien erfreut, dass sie wieder festen Boden unter den Füßen hat. Damit die Gondel nicht auf dem Boden schliff musste natürlich immer wieder mal nachgeheizt werden. Sitka war vom Feuer begeistert aber auch zugleich ordentlich eingeschüchtert… ein großer Drache muss da drin sitzen. Anstatt nur dumm dabei zu stehen, konnten wir auch „ein wenig“ zur Hand gehen. Papa diente als „Gegengewicht“, als dem Ballon die Luft ausging und herunter gezogen wurde. Danach hatten Sitka und Kiara noch eine „spezial Aufgabe“. Die knapp 100kg schwere Hülle wurde in einem riesen Sack verstaut. Man brauchte noch ein Gewicht oben auf, dass die letzte Luft heraus drücken sollte.Einmal platt sitzen bitte Eine Aufgabe für unsere Helden. Wir haben uns nicht lumpen lassen und auch beim herübertragen der Gondel zum Anhänger geholfen. Samt Brenner und teils vollen Gasflaschen schon noch eine „schwere“ Angelegenheit. Zum Schluß einer jeden Ballonfahrt gibt es noch eine Zeremonie zum „anstoßen“. Die durften die Ballonfahrer aber unter sich aus machen. Die Kids waren irgendwo zwischen total aufgedreht und hundemüde. Also „total hundemüde“. Also ab nach Hause und ab ins Bett.

Am nächsten Morgen war Kindergarten. Kiara hatte keine Zeit die Schuhe auszuziehen – ging in die Gruppe und fing an zu erzählen. Sitka dann hinter her und erzählte vom Drachen, der da drin saß und das Feuer speite. So bleiben die Erinerrungen für jeden irgendwie hängen…

Ich hatte auf jeden Fall einen tollen Geburtstag mit meiner Familie. Und das mal nicht mit Kaffee und Kuchen 😉

Hier noch die Galerie zum Ballon:

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